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Winkhaus Chronik

DIE 20ER JAHRE

Anfang der 20er Jahre bringen umfangreiche Bautätigkeiten das Inlandsgeschäft in Schwung. Die Produktionsanlagen sind, wie vor dem Krieg, ausgelastet.

Nach der Umwandlung des Unternehmens in eine Kommanditgesellschaft tritt Rudolf Winkhaus’ jüngster Sohn Erich als Ingenieur in das Unternehmen ein.

Die Modernisierung der Produktionsabläufe wird vorangetrieben, nachdem sie vor allem durch den Krieg zum Erliegen gekommen waren. Moderne Maschinen und effiziente Produktionsabläufe bei gleich bleibender Qualität erweisen sich erneut als Erfolgsrezept. Winkhaus beschäftigt zum Ende des Jahrzehnts nahezu 300 Mitarbeiter.


1922

Das Unternehmen wird in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt. Rudolf Winkhaus führt weiterhin die Geschäfte als persönlich haftender Gesellschafter.

1923

Der zweite Sohn von Rudolf Winkhaus, Erich, übernimmt die technische Leitung der Firma, nachdem er an den technischen Hochschulen in Aachen und Berlin-Charlottenburg studiert und als Diplom-Ingenieur in den USA gearbeitet hat.

1929

Die Produktion ist wieder ausgelastet. Winkhaus beschäftigt nahezu 300 Arbeiter und muss weiter expandieren, um den Absatz zu steigern. Das Gelände am Bohlweg in Münster bietet jedoch keine weiteren Möglichkeiten zum Ausbau. Winkhaus verhandelt mit der Stadt Münster über ein neues Grundstück.