blueSmart sichert Volksbank

30.04.2013 - Innovative Zutrittsorganisation von Winkhaus schafft hohe Flexibilität in sechs Geschäftsstellen der Volksbank Filder eG

Früher waren allein am Standort Neuhausen über dreißig Generalschlüssel im Einsatz. Ein Schlüsselverlust hatte weitreichende Folgen. Heute trägt jeder Mitarbeiter der sechs Filialen der Volksbank Filder eG einen elektronischen blueSmart Schlüssel. Bei Verlust wird dieser kurzerhand im zentralen Rechner gesperrt. Im virtuellen Netz verbreitet sich rasant die Nachricht von der Sperrung und blockiert den Zutritt. Für die komfortable Verwaltung der neuen Schließanlage von Winkhaus nutzt die Volksbank ihr bestehendes IT-System.
Mit über 15.000 Mitgliedern gehört die Volksbank Filder eG zu den größten Genossenschaften der Region. Das betreute Kundenvolumen beträgt etwa 1.300 Millionen Euro. Rund 140 Mitarbeiter sind am Hauptsitz und in fünf weiteren Filialen beschäftigt.
 
Als erstes Geldinstitut setzt die Volksbank Filder eG zur Sicherung ihrer Geschäftsstellen auf blueSmart, die neue Generation der elektronischen Zutrittsorganisation von Winkhaus. Hierfür gab es viele Argumente: “Die hohe Flexibilität bei Nutzungsänderungen und der Sicherheitsgewinn bestätigen uns darin, die richtige Entscheidung getroffen zu haben“, sagt Heiko Hoß, stellvertretender Bereichsleiter Betrieb der Volksbank Filder eG, anlässlich der feierlichen Schlüsselübergabe.

Schnell und flexibel
„Zugangsrechte können wir nun sehr schnell und bedarfsorientiert vergeben und auch die Vereinheitlichung der Schließanlage über alle Geschäftsstellen hinweg bietet für uns viele Vorteile.“ Dafür nennt Hoß ein Beispiel: „Heute Nachmittag findet in den Räumen in Neuhausen eine Schulung für zwanzig Mitarbeiter aus allen unseren Filialen statt. Früher musste jeder von ihnen zuvor sein Kommen ankündigen, um Zutritt zum Seminarbereich zu erhalten.“ Jetzt sind die individuellen Zugangsrechte auf dem jeweiligem blueSmart Schlüssel gespeichert. Den Zutritt – auch zum Aufzug - kontrolliert jetzt die elektronische Schließanlage.

Auch externe Dienstleister und Handwerker können sich nun mit der entsprechenden Berechtigung, die auf den blueSmart Schlüssel gespeichert ist, in den für sie relevanten Räumen ohne Begleitung bewegen. „Früher bestellten wir die Handwerker zur Mittagspause. Ein Mitarbeiter blieb dann aus Sicherheitsgründen bei ihnen. Jetzt regelt blueSmart, wo sich wer und wie lange bei uns aufhalten darf“, berichtet Hoß. Dasselbe gilt für die sechs Mitarbeiter, die als „Springer“ zwischen den Filialen eingesetzt werden. Sie erhalten kurzfristig ihre Zutrittsberechtigungen für den jeweiligen Einsatzort.

Zentrale Verwaltung komplexer Strukturen 
In Objekten mit komplexen Strukturen und Filialbetrieben wie der Volksbank eG zeigt die Technologie von blueSmart ihre Stärken. Maximaler Komfort und besonders hohe Flexibilität für den Anwender stehen im Fokus der neuartigen elektronischen Zutrittsorganisation von Winkhaus.

Einmalig ist die Kombination eines elektronischen Schließsystems mit einem passiven Schlüssel, das seine Daten mittels virtuellem Netzwerk kommuniziert. Informationen zwischen den elektronischen Zylindern überträgt das System schnell und kabellos über den batterielos arbeitenden blueSmart Schlüssel.

blueSmart wird mit Hilfe der Winkhaus Software blueControl Professional am Arbeitsplatz von Heiko Hoß zentral gesteuert. Da für blueSmart eine Zulassung des Rechenzentrums Fiducia IT AG vorliegt, wird für die Verwaltung der Schließanlage das vorhandene IT-System genutzt. „Das spart erhebliche Kosten“, stellt Heiko Hoß fest.

Bei der Steuerung der Anlage können die Organisationsstrukturen der Gebäude und Abteilungen direkt zur Berechtigung herangezogen werden.  Berechtigungsänderungen werden in der Regel nicht mit dem Programmiergerät zu den Zylindern getragen, sondern beim regelmäßigen Aufbuchen am AccessPoint auf die Nutzerschlüssel programmiert. Der Daten- und Informationsaustausch zwischen Schlüssel und Zylinder geschieht bei der alltäglichen Verwendung des Schlüssels automatisch im Hintergrund, ohne dass der Anwender Kenntnis davon nimmt.

Bei Bedarf kann blueSmart in bestehende Systeme wie Gebäudeleittechnik, Zeiterfassung oder Alarm- und Energiemanagement eingebunden werden. Mit diesen Vorteilen erfüllt es optimal steigende Anforderungen an Bedienkomfort und Kosteneffizienz.

Kabelloser Datenaustausch
Im Gebäude arbeitet blueSmart mit einem virtuellen Netzwerk. Das funktioniert offline und drahtlos zwischen den installierten elektronischen Komponenten, die miteinander kommunizieren, Informationen verarbeiten und diese weitergeben. Im Gegensatz zu konventionellen Netzen entfallen aufwendige Verkabelungen, eine Vielzahl von Umsetzern oder störanfällige Funkstrecken.

Leistungsstarke Technologie im Kompaktformat
Durch die Übertragung von Informationen im virtuellen Netzwerk entfällt mit blueSmart der Aufwand für das manuelle Programmieren von Offline-Türkomponenten nahezu komplett. So profitieren Verwalter und Nutzer von Schließanlagen vom Komfort von Online-Systemen, ohne auf die Vorteile von Offline-Lösungen verzichten zu müssen.

Die blueSmart Zylinder haben die Abmaße wie mechanische Zylinder, so dass beim Tauschen der bisherigen Zylinder durch blueSmart aufwendige Umbauten von Türen entfallen. Mit blueSmart können Schließanlagen mit bis zu 195.000 Zylindern und/oder Schlüsseln realisiert werden. Dabei ist die blueSmart Anlage auch schnell und unkompliziert installiert, denn nur der AccessPoint wird konventionell vernetzt.
Lange Batteriestandzeiten gewährleisten auf Dauer den zuverlässigen elektronischen Betrieb. Aus diesem Grund ist der Wartungsaufwand bei diesem System sehr gering. Der Ereignisspeicher in den Schlüsseln mit IP 68 tauglichem Kunststoffgehäuse und auch in den Zylindern ist deutlich größer als bei bisherigen Systemen. Es können zum Beispiel im Falle eines Diebstahls die letzten 2.000 Schließereignisse mit Datum und Uhrzeit im Zylinder ausgelesen werden.

Kurze Realisationsphase
In nur vier Wochen realisierten die erfahrenen Mitarbeiter des Sicherheitsspezialisten Zahn-Nopper aus Filderstadt die Ausstattung der sechs Geschäftsstellen mit insgesamt 130 elektronischen Zylindern und sieben Aufbuchlesern. Lediglich zwei Tage nahm die Installation der Zylinder in Anspruch. Für sie war es das erste Projekt, das mit blueSmart realisiert wurde. „Wir haben bereits sehr gute Erfahrungen mit der Winkhaus Technologie blueChip gemacht. Und blueSmart ist ebenfalls perfekt“, lobten die Geschäftsführer Herbert Köhn und Roland Müller. „Die Kooperation mit dem Auftraggeber und allen Projektbeteiligten verlief entspannt und reibungslos - angefangen bei der Planung über den Einbau und die Schulung bis hin zur täglichen Anwendung“. Nur ein Schulungstag war nötig um alle, die mit blueSmart und blueControl Professional arbeiten, einzuweisen. „Die Schulung übernahm der seminarerfahrene Winkhaus Servicetechniker Friedrich Ölke“, berichtet Tino Bergau, der als Key Account Manager von Winkhaus das Projekt betreute.

Kontakt: Zahn-Nopper, Marktstraße 3, 70794 Filderstadt, www.zahn-nopper.de, Ansprechpartner: Roland Müller mueller@zahn-nopper.com und Herbert Köhn koehn@zahn-nopper.com
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Irena Byrdy-Furmanczyk

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