Mittelständischer Betrieb für Zukunft gerüstet

21.10.2015 - Winkhaus blueSmart regelt Zutritt bei der Walter Mauser GmbH

Das Industrieunternehmen Mauser ist als innovativer Mittelständler eine der Top-Adressen Österreichs. Wiederholt war das Familienunternehmen Preisträger im Wettbewerb „Austria`s Leading Companies“. Denn die Fahrerkabinen aus dem Werk in Breitenau zählen zu den besten der Welt. Auf dem Firmengelände steuert blueSmart von Winkhaus den Zutritt.
Fahrer von Traktoren, Baumaschinen, Gabelstaplern oder Golfbuggys auf der ganzen Welt wissen die Kabinen von Mauser zu schätzen. Längst hat das erfolgreiche Unternehmen eine Exportquote von 92 Prozent erreicht. Entwicklung, Konstruktion und Fertigung erfolgen kundenorientiert. Dabei reicht die Palette vom einfachen Überrollbügel bis hin zur Luxuskabine.

Das Unternehmen produziert mit rund 220 Mitarbeitern jährlich rund 15.000 Kabinen. Modernste Fertigungstechnologien, hochqualifizierte, erfahrene Facharbeiter, computergesteuerte Anlagen und die Zertifizierung nach ISO 9001:2008 und EN ISO 3834-2:2005 sind Garant für hochwertige Qualitätsprodukte.

Zukunftsfähige Technologie
Sowohl die Produktpalette als auch die Ausstattung der Arbeitsplätze entsprechen bei Mauser dem neuesten Stand der Technik. Denn der Betrieb möchte zukunftsfähig bleiben. Deshalb entschied sich das Unternehmen auf der Suche nach einer neuen Schließanlage für blueSmart von Winkhaus. Die Technologie kombiniert in einzigartiger Weise ein elektronisches Schließsystem mit einem passiven Schlüssel, das seine Daten mittels virtuellem Netzwerk kommuniziert. Informationen zwischen den elektronischen Zylindern überträgt das System schnell und kabellos über den batterielos arbeitenden blueSmart Schlüssel.

„Jetzt kann ich mit einem Schlüssel alle Türen im Betrieb bedienen“, beschreibt Geschäftsführerin Charlotte Mauser einen wichtigen Nutzen des elektronischen Systems. Die einfache Verwaltung der Schließrechte ist ein weiteres Argument, das sie von der innovativen Technologie überzeugte, ebenso die unkomplizierte Umrüstung der Türen. Dank der kompakten Formate der Türzylinder waren keine Umbauten notwendig. Sie passten exakt in den vorhandenen Bauraum der ersetzten mechanischen Zylinder.

Außerdem gefiel den Entscheidern die Bedienung des elektronischen Schlüssels, die der herkömmlichen Anwendung eines mechanischen Schlüssels ähnelt: Er wird in den Türzylinder gesteckt und gedreht. Dadurch wird die Tür geöffnet und geschlossen.

Virtuelles Netzwerk
Knapp zweihundert elektronische blueSmart Zylinder und zwei AccessPoints bilden bei Mauser ein virtuelles Netzwerk. Das funktioniert offline und drahtlos zwischen den installierten elektronischen Komponenten, die miteinander kommunizieren, Informationen verarbeiten und diese weitergeben. Im Gegensatz zu konventionellen Netzen erspart blueSmart aufwendige Verkabelungen, eine Vielzahl von Umsetzern oder störanfällige Funkstrecken.

Durch die Übertragung von Informationen im virtuellen Netzwerk entfällt auch der Aufwand für das manuelle Programmieren von Offline-Türkomponenten nahezu komplett. So profitieren Verwalter und Nutzer von Schließanlagen vom Komfort von Online-Systemen, ohne auf die Vorteile von Offline-Lösungen verzichten zu müssen.

Erweiterungen möglich
Für mögliche Expansionspläne ist blueSmart stets offen. Schließanlagen mit bis zu 195.000 Zylindern und Schlüsseln können hiermit realisiert werden. Dabei ist die blueSmart Anlage jederzeit schnell und unkompliziert installiert, denn nur der AccessPoint wird konventionell vernetzt.

Lange Batteriestandzeiten gewährleisten auf Dauer den zuverlässigen elektronischen Betrieb. Aus diesem Grund ist der Wartungsaufwand bei blueSmart sehr gering. Der Ereignisspeicher in den Schlüsseln mit IP 68 tauglichem Kunststoffgehäuse und auch in den Zylindern ist deutlich größer als bei bisherigen Systemen. So können zum Beispiel im Falle eines Diebstahls die letzten 2.000 Schließereignisse mit Datum und Uhrzeit im Zylinder ausgelesen werden.

blueSmart wird mit Hilfe der Winkhaus Software blueControl Professional an einem PC im Betrieb zentral gesteuert. Zugangsrechte können schnell und flexibel vergeben werden. Berechtigungsänderungen werden in der Regel nicht mit dem Programmiergerät zu den Zylindern getragen, sondern beim regelmäßigen Aufbuchen am AccessPoint auf die Nutzerschlüssel programmiert. Der Daten- und Informationsaustausch zwischen Schlüssel und Zylinder geschieht bei alltäglicher Verwendung des Schlüssels automatisch im Hintergrund, ohne dass der Anwender Kenntnis davon nimmt. Dazu wird der elektronische Schlüssel in die Öffnung des AccessPoints gesteckt.

Wenn gewünscht, könnte Mauser zudem die Arbeitszeiterfassung in die blueSmart Anlage integrieren. Die Technologie lässt sich auch in andere bestehende Systeme wie Gebäudeleittechnik oder Alarm- und Energiemanagement einbinden. Mit diesen Vorteilen erfüllt es optimal die steigenden Anforderungen an Bedienkomfort und Kosteneffizienz.
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