Gemeinsam mit dem Fachhandelspartner Secure-EX wurde zunächst analysiert, welche Anforderungen die Gemeinde tatsächlich an eine moderne Zutrittsorganisation stellt. Schnell wurde deutlich, dass nicht nur die bestehende Situation verbessert, sondern auch eine langfristig erweiterbare Lösung geschaffen werden sollte. Die Entscheidung fiel schließlich auf das elektronische Schließsystem blueEvo von Winkhaus.
Ein wesentlicher Grund für die Wahl von blueEvo war die hohe Flexibilität des Systems. Gerade für Gemeinden und öffentliche Einrichtungen ist es wichtig, klein zu starten und bei Bedarf jederzeit erweitern zu können. Neue Gebäude, weitere Nutzergruppen oder zusätzliche Standorte lassen sich unkompliziert integrieren. Gleichzeitig ermöglicht das System eine zentrale Verwaltung sämtlicher Zutrittsrechte.
Im Rahmen des Projekts wurden insgesamt 70 elektronische Schließzylinder in den verschiedenen Gebäuden installiert. Ein besonderer Fokus lag dabei auf flächenbündig verbauten Zylindern, die sowohl einen erhöhten Schutz vor Vandalismus bieten als auch aus architektonischen Gründen eine dezente und unauffällige Integration in die bestehenden Türen ermöglichen. Dadurch lassen sich unterschiedliche Türsituationen im Bestand technisch sauber und optisch stimmig lösen. Mit blueEvo ist zudem eine Kombination mit Möbelschlössern, beispielsweise der Marke JuNie, problemlos möglich, sodass neben Türen auch Schränke und weitere sensible Bereiche in die einheitliche Zutrittsorganisation der Gemeinde Kisselbach eingebunden werden konnten.
Vernetzt wird die Anlage mit aktuell fünf Virtual Network Hubs, online an die Software BE blueControl angebundene Zutrittsleser. Die Leser sind über LTE-Router an die Software angebunden. Dadurch war es möglich, die einzelnen Standorte unabhängig von einer vorhandenen Netzwerkinfrastruktur zu verbinden. Die gesamte Anlage wird zentral über einen virtuellen Server verwaltet und durch den Fachhandelspartner Secure-EX betreut.
Heute profitieren die Mitarbeiter der Gemeinde von einer deutlich einfacheren Nutzung. Anstelle verschiedener herkömmlicher Schlüssel genügt ein elektronischer Schlüssel für alle mit blueEvo ausgestatteten Türen. Berechtigungen können flexibel vergeben oder angepasst werden und stehen nach dem ersten Kontakt eines Schlüssels mit einem Virtual Network Hub sofort zur Verfügung. Besonders wichtig ist dabei die Möglichkeit, verlorene Schlüssel unmittelbar zu sperren, ohne dass Schließzylinder ausgetauscht werden müssen. Dadurch werden sowohl Sicherheitsrisiken als auch Folgekosten erheblich reduziert.
Insgesamt werden aktuell 118 ausgegebene Schlüssel zentral verwaltet. Die Gemeinde verfügt damit erstmals über einen vollständigen Überblick über alle Zutrittsberechtigungen und kann Änderungen jederzeit selbstständig vornehmen. Neue Mitarbeiter, Vereinsvertreter oder Dienstleister lassen sich schnell in das System integrieren, während Berechtigungen bei Bedarf ebenso unkompliziert entzogen werden können.
„Die größte Herausforderung war zunächst herauszufinden, wer überhaupt einen Schlüssel besitzt. Mit der neuen Lösung haben wir heute jederzeit den Überblick und können deutlich flexibler auf Veränderungen reagieren“, beschreibt Ortsbürgermeister Christian Galle die Situation.
Auch für den betreuenden Fachhandelspartner Secure-EX zeigt das Projekt die Vorteile moderner elektronischer Zutrittslösungen im kommunalen Umfeld. „Die Gemeinde wollte eine Lösung, die nicht nur die aktuellen Anforderungen erfüllt, sondern auch langfristig mitwachsen kann. Mit der virtuellen Vernetzung und der zentralen Verwaltung durch die BE blueControl Advanced Software ist dafür die ideale Grundlage geschaffen worden“, erklärt Alexander Wenke, Geschäftsführer von Secure-EX.
Verwendete Produkte:
Anzahl Zylinder: 70
Anzahl Schlüssel: 118
Anzahl Virtual Network Hub: 5
Software: BE blueControl Advanced
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