Die externe Zertifizierung durch einen zugelassenen Gutachter ist ein unabhängiger Nachweis dafür, dass ein Unternehmen strukturierte Prozesse zur systematischen Erfassung und Reduzierung seiner Umweltauswirkungen etabliert hat und sich stetig verbessert. Das Ziel ist es, Belastungen zu minimieren, Risiken frühzeitig zu erkennen und nachhaltiges Handeln fest in den Unternehmensabläufen zu verankern.
Audit besteht aus unterschiedlichen Bestandteilen
Entsprechend anspruchsvoll ist auch der Zertifizierungsprozess, der vom Institut für Fenstertechnik (ift Rosenheim) durchgeführt wird: Insgesamt investierten die drei Auditoren bei Winkhaus im vergangenen Jahr 142,5 Stunden – wovon allein 71,5 Stunden in die Bewertung des Umweltmanagements flossen. Zusätzlich wurden das Qualitätsmanagement (DIN EN ISO 9001), das Energiemanagement (DIN EN ISO 50001) und das Produktportfolio anhand klarer Kriterien auditiert. Dabei wird im Detail besonders auf die Produktion, Verpackung und Kennzeichnung der Bauteile geachtet.
Im Verlauf des Audits wurden sämtliche relevanten Unterlagen gesichtet und Interviews mit Mitarbeitern verschiedener Abteilungen durchgeführt. Zudem wurde im Rahmen einer Begehung das gesamte Werk überprüft – vom Wareneingang über die Produktionsprozesse bis zur Montage. „Der Umfang des Audits zeigt, wie intensiv und detailliert unsere Prozesse und deren Umsetzung geprüft wurden. Gleichzeitig bestätigt das Audit, dass unser integriertes Managementsystem systematisch, wirksam und im gesamten Unternehmen verankert ist. Das führt insbesondere beim Umweltmanagement zu einem reibungslosen Ablauf“, erklärt Stefan Peuker, Energie- und Umweltmanager bei Winkhaus.