Welche konkreten Effekte sich daraus ergeben, hängt jedoch stark von der jeweiligen Nutzungssituation und dem konkreten Anwendungsfall ab. Auch Mehrwegbehältersysteme sind nicht frei von Aufwand. Vielmehr erfordern sie eine kontinuierliche Planung, Rückführung, Reinigung und Koordination entlang der gesamten Lieferkette. Bei Winkhaus ist das „Comepack“-System daher Teil eines kontinuierlichen Logistikprozesses, der regelmäßig überprüft und angepasst wird. „Wir betrachten das Thema Nachhaltigkeit nicht isoliert, sondern als festen Bestandteil unseres Unternehmensalltags und unserer Entscheidungsstrukturen. Wir analysieren unseren Einfluss auf die Umwelt entlang unserer gesamten Lieferkette und entwickeln unsere Systeme daher kontinuierlich weiter“, so Peter Hordt, Technischer Leiter Fensterbeschläge und Mitglied der Geschäftsleitung der Winkhaus Gruppe.
Die Erfahrung aus mehr als 30 Jahren zeigt, dass sich Mehrweg dort bewährt, wo Prozesse stabil sind und Verpackungen konsequent im Kreislauf geführt werden. Die Nutzung eines solchen Systems ist so auch immer das Ergebnis einer bewussten und langfristigen Entscheidung. In einem Umfeld mit hohem Verpackungsbedarf ist das System einer von mehreren Bausteinen, um Ressourcen zu schonen, Verpackungen lange zu nutzen und Prozesse nachhaltiger zu gestalten. Damit trägt das Vorgehen entscheidend zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Unternehmens bei.