Rundes Konzept für den Sport

26.06.2014 - Winkhaus blueSmart sichert belgisches Fußballstadion

Im neuen Stadion in Gent dreht sich alles um Fußball. Hier trägt der Erstligaclub KAA Gent seine Heimspiele aus. 20.000 Zuschauer fasst die Sportstätte und erfüllt damit die Vorgaben der UEFA und der FIFA für internationale Turniere. Winkhaus blueSmart steuert die Zutrittsorganisation. Die Winkhaus Tochtergesellschaft F+W France betreute das Projekt vor Ort.
Auch das Design der Arena ist ganz auf den Sport abgestimmt. Während außen die Glasfassade im Sonnenlicht schimmert, spielt die Innenarchitektur mit allem, was derzeit im Trend liegt ist: indirekte Farb-Licht-Effekte, mit amorphen Elementen abgehängte Decken und überall der Ball – als Foto oder dreidimensionales Objekt.

Der Generalunternehmer Ghelamco errichtete das Stadion im Arteveldepark und verlieh der Multifunktionsarena sogleich seinen Namen. Auf einer Fläche von fast 44.000 qm bietet sich hier auch Platz für Büros, Shops, Bars und Restaurants sowie eine Eventhalle.

All dies sichert eine elektronische Schließanlage von Winkhaus. Fast vierhundert blueSmart Zylinder, 16 AccessPoints, 30 Offline-Leser und 130 blueSmart Schlüssel gehören dazu. Sie bilden ein virtuelles Netzwerk, auf das die CVBA Artevelde-Stadion als Bauherr und der Planer Bontinck Architecture & Engineering besonderen Wert legten.

Internationale Zusammenarbeit

„Auch die einfache und flexible Vergabe von Schließrechten für die Fußballspiele gehörte zu den Anforderungen an das gewünschte System“, sagt Wouter Thysebaert, Area-Sales Manager Belgien/Luxemburg von F+W France. Zusammen mit dem Außendienst Mitarbeiter Steven Lepers vom belgischen Baubeschlagshändler Lecot Raedschelders Nv hat er ein rundes Konzept für die Zutrittsorganisation der Arena erarbeitet. Auch das Eröffnungsspiel fand auf internationaler Ebene statt. Der KAA Gent und der VfB Stuttgart traten gegeneinander an. Royalen Glanz verlieh das belgische Königspaar der Veranstaltung.

Virtuelles Netzwerk

Dem ambitionierten Design der Arena wird die Zutrittsorganisationstechnologie von Winkhaus in hohem Maß gerecht. Denn sie überzeugt durch kompakte Formate, einen zeitgemäßen Look und eine hohe Leistungsfähigkeit. Das virtuelle Netzwerk von blueSmart sichert die Außenhaut und die Innenbereiche des Komplexes. Es arbeitet offline und drahtlos zwischen den installierten elektronischen Komponenten, die miteinander kommunizieren, Informationen verarbeiten und diese weitergeben. Im Gegensatz zu konventionellen Netzen entfallen aufwendige Verkabelungen, eine Vielzahl von Umsetzern oder störanfällige Funkstrecken.

Informationen zwischen den elektronischen Zylindern werden schnell und kabellos über den batterielos arbeitenden blueSmart Schlüssel übertragen. Der vielseitige Schlüssel funktioniert als Identifikationsmedium im Stadion auf unterschiedliche Weise: Die mit elektronischen Zylindern gesicherten Türen öffnet er ähnlich wie ein mechanischer Schlüssel auf vertraute Weise. Er wird in den Zylinder gesteckt und gedreht. Die Offline-Leser erkennen den zutrittsberechtigten Schlüssel berührungslos, wenn der Nutzer ihn vor das Gerät hält, und erteilen dann die Freigabe für den Zutritt. Die AccessPoints halten für den Schlüssel eine Öffnung vor. Dort wird er hineingesteckt, erkannt und mit den neusten Daten beladen.

Die IP 68 tauglichen Schlüssel und die Zylinder verfügen über große Ereignisspeicher. Es können zum Beispiel im Falle eines Diebstahls die letzten 2.000 Schließereignisse mit Datum und Uhrzeit im Zylinder ausgelesen werden.

Einfache Verwaltung
blueSmart wird mit Hilfe der Winkhaus Software blueControl Start virtuell zentral gesteuert. Auch die Zutrittsberechtigungen der Mitarbeiter, Spieler, Gäste und Dienstleister werden hier verwaltet. Berechtigungsänderungen werden in der Regel nicht mit dem Programmiergerät zu den Zylindern getragen, sondern beim regelmäßigen Aufbuchen am AccessPoint auf die Nutzerschlüssel programmiert. Der Daten- und Informationsaustausch zwischen Schlüssel und Zylinder geschieht bei der alltäglichen Verwendung des Schlüssels automatisch im Hintergrund, ohne dass der Anwender Kenntnis davon nimmt.

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