Hier gehen Stars ein und aus

15.04.2016 - Winkhaus blueSmart regelt Zutritt in Stadion von Hannover 96

Eigentlich ist die HDI-Arena ein reines Fußballstadion. In der Sommerpause finden in der Heimstätte von Hannover 96 doch auch Open-Air-Konzerte statt. Für diese Termine mussten früher aus Sicherheitsgründen zahlreiche Schließzylinder gewechselt werden. Seit die elektronische Zutrittsorganisation blueSmart von Winkhaus den Komplex sichert, gehört der Aufwand der Vergangenheit an.
In den Jahren von 2003 bis 2005 wurde das ehemalige Niedersachenstadion in eine reine Fußballarena umgebaut. Im Ligabetrieb haben hier fast 50.000 Zuschauer Platz. 29 VIP-Logen und über 1200 Business-Seats komplettieren das komfortable Angebot. Bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 war die Sportstätte Teil des Sommermärchens.

Auch außerhalb der Saison präsentiert die Arena regelmäßig prominente Publikumslieblinge. Während die Fußballstars von Hannover die spielfreie Zeit zum Ausspannen nutzen, treten in ihrem Stadion musikalische Größen auf. Zuletzt waren Helene Fischer und Udo Lindenberg Gast. Jährlich finden rund 200 Veranstaltungen statt, darunter drei bis vier Großveranstaltungen. Dass die dafür notwendige Änderung von Schließrechten – beispielsweise für die Garderoben -  heute nur noch rund eine Stunde in Anspruch nimmt, ist blueSmart zu verdanken. In Zeiten der mechanischen Schließanlage mussten dafür Schließzylinder ausgetauscht werden. Damit war pro Veranstaltung ein Mitarbeiter zwei Arbeitstage beschäftigt. Jetzt erhält jeder Zutrittsberechtigte einfach einen elektronischen blueSmart Schlüssel. Seine Schließrechte verfallen automatisch nach dem Ende der Veranstaltung.

Höhere Flexibilität
Seit dem großem Umbau zur WM-tauglichen Arena sicherte das mechanische Schließsystem Winkhaus keyTec X-tra den Komplex zuverlässig. Doch nach über zehn Jahren war die Anlage der sich ständig ändernden Struktur und Organisation des Stadions nicht mehr gewachsen. Das gleiche galt für die Anforderungen bei Events. „Starre Hierarchien, wie sie eine mechanische Schließanlage aufweist, sind für Objekte dieser Art nicht mehr geeignet“, berichtet Christian Martin, Technischer Leiter des Stadions. Er weiß, wovon er spricht. Denn er betreut die Arena seit 2013 und war zuvor mehr als acht Jahre lang für Sportstätten in Duisburg, Köln und Aachen verantwortlich.

Auch die Zahl verloren gegangener Schlüssel häufte sich und wurde zu einem immer größeren Sicherheitsproblem. So entschloss sich der Stadionbetreiber, die Hannover 96 Arena GmbH & Co. KG, zur Anschaffung einer elektronischen Schließanlage. Die Vorteile liegen auf der Hand: Elektronik arbeitet flexibler als Mechanik und lässt sich der Organisation anpassen. Geht ein Generalschlüssel verloren, muss nicht die gesamte Anlage getauscht werden. Das Problem wird mit wenigen Mausklicks am PC gelöst.

Da man mit der Winkhaus Technik bisher sehr zufrieden war, kam auch bei der Umrüstung auf Elektronik wieder ein System des deutschen Herstellers in Betracht. Doch einer endgültigen Entscheidung gingen ein Ausschreibungsverfahren und eine Testphase voraus. Zu den Anforderungen an die neue Technik zählten die problemlose Erweiterbarkeit, eine einfache Umrüstung ohne Umbauaufwand an den Türen, ein Höchstmaß an Sicherheit und eine optimale Kosten-Nutzen-Relation im Rahmen des vorgegebenen Budgets. Diesen Kriterien entsprach blueSmart auf ganzer Linie. In einer dreimonatigen Testphase musste sich das Wunschsystem anschließend bewähren.  

Passende Lösung
Während der Testphase zeigte das System seine Stärken in der Praxis: Schnell und unkompliziert waren die Türen umgerüstet, denn die elektronischen Zylinder haben dieselbe Bauform wie mechanische. Zudem kommt die leistungsstarke Technik ohne Knauf aus. Dieser ist oft Ziel von Vandalismus und dient hin und wieder auch als Steighilfe, um über einen Zaun zu klettern. Eine flächenbündige Lösung war den Betreibern daher wichtig. Den Umgang mit der nutzerfreundlichen Software hat Christian Martin schnell erlernt: „Es hat nur ein paar Tage gedauert, um sich mit ihr vertraut zu machen. Ich stellte fest, dass sie mir die Flexibilität gibt, die ich brauche.“

Auch das Prinzip der virtuellen Vernetzung von blueSmart hat ihn überzeugt. Das System funktioniert offline und drahtlos zwischen den installierten elektronischen Komponenten, die miteinander kommunizieren, Informationen verarbeiten und diese weitergeben. Im Gegensatz zu konventionellen Netzen entfallen aufwendige Verkabelungen, eine Vielzahl von Umsetzern oder störanfällige Funkstrecken. Informationen zwischen den elektronischen Zylindern werden schnell und kabellos über den batterielos arbeitenden blueSmart Schlüssel übertragen.

Kurze Umrüstzeit
Im Anschluss an die bestandene Testphase wurden in der Sommerpause 2014 zunächst die Büros und die Außentüren der Geschäftsstelle samt Fanshop mit blueSmart ausgestattet. Nach einer kurzen Planungszeit von nur zwei Wochen folgte die gut vorbereitete Umrüstung. Rund 50 Türen wurden an einem Wochenende mit blueSmart Zylindern versehen. Vorprogrammierte Schlüssel und Bedienungsanleitungen erleichterten den Mitarbeitern des Vereins die Umstellung auf die elektronischen Identifikationsmedien. Danach folgte sukzessive die Ausrüstung des Sportbereichs der Arena, der Logen und des Westgebäudes. Für Konzeption und Ausführung war der Hannoveraner Sicherheitsspezialist Alfred Blöss Baubeschlag-Bauelemente GmbH verantwortlich.

Dabei kam dem Unternehmen mit einer über 60-jährigen Tradition seine Erfahrung im Bereich elektronischer und mechanischer Schließanlagen zugute. So war der Betrieb einer der ersten, der die elektronische Winkhaus Technologie blueChip einsetzte, die seinerzeit den Markt für Zutrittsorganisation revolutionierte.

Heute gehören 26 Mitarbeiter zu dem motivierten Team um den geschäftsführenden Gesellschafter Stephan Schittek. Er leitet den Betrieb zusammen mit drei weiteren Gesellschaftern. Das Unternehmen versteht sich als Partner des Kunden und legt Wert auf eine lösungs- und serviceorientierte Arbeitsweise. Konzepte werden gemeinsam mit dem Kunden entwickelt und in enger Abstimmung umgesetzt. Das breite Produktportfolio im Angebot von Blöss bietet dazu vielfältige Möglichkeiten.

Virtuelles Netzwerk
Nach dem erfolgreichen Job von Blöss in der HDI-Arena besteht die Anlage jetzt aus rund 150 elektronischen Türzylindern, vier Offline-Lesern und zwei AccessPoints. Die 130 Mitarbeiter, zahlreiche externe Arbeitskräfte sowie rund 60 Logenbesitzer erhalten Zutritt über den blueSmart Schlüssel. Der vielseitige Schlüssel funktioniert als Identifikationsmedium auf unterschiedliche Weise: Die mit elektronischen Zylindern gesicherten Türen öffnet er ähnlich wie ein mechanischer Schlüssel auf vertraute Art. Er wird in den Zylinder gesteckt und gedreht. Dagegen erkennen die Offline-Leser an den Toren und viel frequentierten Türen den zutrittsberechtigten Schlüssel sogar berührungslos, wenn der Nutzer ihn vor das Gerät hält, und erteilen dann die Freigabe für den Zutritt. Die AccessPoints an den wichtigsten Zugängen runden das Netzwerk ab. Sie halten für den Schlüssel eine Öffnung vor. Dort wird er hineingesteckt, erkannt und automatisch mit den neuesten Daten aus dem System beladen.

Die IP 68 tauglichen Schlüssel und die Zylinder verfügen über große Ereignisspeicher. Es können zum Beispiel im Falle eines Diebstahls die letzten Schließereignisse ausgelesen werden.

Zukunftsfähige Technologie
Eine Erweiterung der Schließanlage ist jederzeit möglich. Denn blueSmart wächst mit den Anforderungen. Die nächste Etappe für das intelligente Schließsystem wird das neue Nachwuchs-Leistungszentrum (NLZ) von Hannover 96 sein. Bis 2017 entsteht ein dreigeschossiger Neubau für die sportliche, physiologische, medizinische und schulische Betreuung von jungen Talenten.
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