Netzwerkausfälle werden kompensiert
Auch im Ernstfall verbessert eine moderne Schließanlage die Betriebssicherheit. Die digitale Verwaltung funktioniert zeitweise ohne Netzwerkverfügbarkeit. In den Zutrittskontrollzentralen und Aufbuchlesern können Zutrittsberechtigungen vorsorglich gespeichert werden, sodass auch bei Netzwerkunterbrechungen der Zugang für bis zu 31 Tage gewährleistet bleibt. Sensible Daten werden darüber hinaus durch die eingesetzte Sicherheitsarchitektur zuverlässig geschützt. Sie verhindert unberechtigte Zutritte und bietet einen hohen Schutz vor Hackerangriffen.
„Mit blueEvo verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz für Anwendungen in sicherheitskritischen Bereichen“, so Dr.-Ing. Volker Brink, Leiter Produktmanagement Zutrittsorganisation bei Winkhaus. „Neben technischen Schutzmaßnahmen war es uns wichtig, eine Lösung zu entwickeln, die Betreiber bei der Erfüllung regulatorischer Anforderungen unterstützt. Gleichzeitig war unser Ziel, die Systeme möglichst automatisiert und einfach bedienbar zu gestalten.“
In der Praxis bewähren sich elektronische Schließsysteme unter anderem bereits bei Versorgungsunternehmen, kommunalen Institutionen und in der Logistikbranche. Die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung verdeutlichen, dass elektronische Zutrittslösungen künftig eine noch größere Rolle beim Schutz kritischer Infrastrukturen spielen werden. Für Betreiber werden moderne Schließanlagen somit zu einem zentralen Bestandteil ganzheitlicher Sicherheitskonzepte.