Stressfrei Wohnen mit blueSmart

31.01.2018 - Elektronische Zutrittsorganisation von Winkhaus sichert Studentenwohnheim in der Steiermark

Es ist ein reges Kommen und Gehen im neuen Studentenwohnheim Mineroom in Leoben. Die elektronische Zutrittsorganisation blueSmart von Winkhaus hält damit spielend Schritt. Dank virtueller Vernetzung reagiert das System sehr schnell und mindert so auch effizient die Risiken durch Schlüsselverluste. Und im Falle eines Diebstahls hilft es bei der Aufklärung.

Nur zehn Fahrradminuten entfernt von der Montanuniversität Leoben liegt das Wohnheim. Die OeAD-WohnraumverwaltungsGmbH Leoben betreibt das Haus mit 139 Wohneinheiten, das im Herbst 2016 eröffnete. Die gelungene Architektur entwarf das Wiener Büro AAP.Architekten. Das teilweise in Holzbauweise erstellte Passivhaus ist für die Holzbaupreise Kärnten und Steiermark 2017 nominiert.

Fantasievolle Architektur
Der Komplex nimmt engen Bezug zur Natur, der Bergbauregion und der traditionsreichen Universität, die international einen hervorragenden Ruf genießt. So ist die Holzfassade inspiriert von der Lebendigkeit und dem Farbenspiel des Erzgesteins: Eine Stulpschalung aus glattem unbehandelten Lärchen zieht sich aderförmig über das Gebäude. 

Im Inneren führen stollenartig unregelmäßig breite Gänge durchs Gebäude. Hier und da durchbrechen sie die Gebäudehaut und öffnen sich in Gestalt von allgemein genutzten Zonen und WG-Gemeinschaftsräumen nach außen. Auf diese Weise werden alle Gang- und Treppenbereiche von natürlichem Licht erfüllt.

Bewohner aus der ganzen Welt

Die rund 200 Bewohner sind überwiegend Studenten der Fachrichtungen Erzbau und Bergbau, die an der Uni angeboten werden. Sie sind zum Teil weitgereist und kommen beispielsweise auch aus China, Mexiko oder Australien. In Mineroom können sie wählen zwischen einem Einzelappartement, einer Zwei-Zimmer-Wohnung oder einer Wohngemeinschaft mit sechs Schlafräumen – einige davon sind behindertengerecht ausgebaut. Auch Gastwissenschaftler finden hier eine attraktive Bleibe. Freundlich gestaltete Gemeinschaftsräume, ein Fitnessbereich, ein Raum zum Musizieren und eine hauseigene Bar für Studentenpartys machen den Aufenthalt angenehm und abwechslungsreich.

Manche verweilen nur kurz, andere werden während der gesamten Studiendauer im Wohnheim zuhause sein. Entsprechend hoch ist die Fluktuation. Und auch die Gefahr von Schlüsselverlusten ist nicht gering. „Wir suchten nach einem System, das diesen hohen Anforderungen gewachsen ist“, erklärt Stefanie Sorgmann, die das Wohnheim leitet. In der elektronischen Zutrittsorganisation blueSmart von Winkhaus fand sich die passende Technologie. 

Ein Schlüssel für alle Türen

Das Schließsystem blueSmart verknüpft auf innovative Weise die Vorteile von Offline- mit dem Nutzen von Online-Lösungen. Damit steigert es die Effizienz von elektronischen Schließsystemen und unterstützt den wirtschaftlichen Gebäudebetrieb. Auch Mineroom profitiert davon. Denn mit der blueSmart Anlage lassen sich alle Bereiche im Gebäude wie beispielsweise Wohnungen, Sport-, Lern- und Freizeiträume, Verwaltung und Technikbereiche zuverlässig sichern und verwalten. Am Schlüsselbund hängt nur noch ein elektronischer Schlüssel, der alle Türen öffnet – sogar die Briefkästen. 

Die individuellen Zutrittsberechtigungen der Nutzer werden an einem zentralen PC verwaltet und können mit wenigen Mausklicks geändert werden. Bei einem Schlüsselverlust ist dann kein Schließanlagenaustausch mehr erforderlich. „In einem solchen Fall sperren wir einfach den Schlüssel über das Winkhaus Programm in meinem Rechner. Dann hat der Schlüssel keine Zutrittsberechtigung mehr im Haus“, berichtet Stefanie Sorgmann.

Komfortabel und flexibel

Weil maximaler Komfort für den Anwender und besonders hohe Flexibilität bei der Änderung von Zutrittsberechtigungen im Fokus der elektronischen Zutrittsorganisation stehen, hat sich Mineroom für die Winkhaus Lösung entschieden. Einmalig ist die Kombination als schlüsselbetätigtes System mit batterielosen Nutzerschlüsseln, das Transaktionen wie Berechtigungsänderungen mittels virtuellen Netzwerks vom blueSmart Access Point über die Nutzerschlüssel an die Komponenten verteilt. Dies reicht bis hin zu einem viralen Sperrbefehl, der im Falle eines Verlusts von Schlüsseln mit Zutrittsberechtigung zu sicherheitskritischen Bereichen große Vorteile bietet. Denn er verbreitet sich mithilfe des Schlüssels von Türkomponente zu Türkomponente rasend schnell. Auf Wunsch werden aber auch Schließereignisse in die Software zurückprotokolliert.


Virtuelles Netzwerk

Das virtuelle Netzwerk im Wohnheim besteht aus 540 elektronischen Schließzylindern, zwei blueSmart Access Points und 400 elektronischen blueSmart Schlüsseln. Lediglich die Access Points sind online angebunden an die Verwaltungssoftware. Im Gegensatz zu konventionellen Online-Systemen entfallen weitere Verkabelungen der einzelnen Türkomponenten, eine Vielzahl von Umsetzern oder störanfällige Funkstrecken. 

Informationen zwischen den flächenbündigen elektronischen Schließzylindern überträgt das System innerhalb von Millisekunden verschlüsselt und kabellos. Überträger ist der aus Hochleistungskunststoff gefertigte robuste blueSmart Schlüssel. Er ist wasserdicht (IP 68), wartungsfrei und trägt einen RFID-Chip im Inneren, der sowohl programmierte Transaktionen als auch aus Türkomponenten ausgelesene Daten transportiert. 

Gewohntes Schließverhalten

Die elektronischen blueSmart Zylinder haben die gleichen Maße wie mechanische und brauchen nicht verkabelt zu werden. Sie lassen sich ähnlich bedienen wie herkömmliche mechanische Wendeschlüsselsysteme. So können Anwender ihr gewohntes Schließverhalten beibehalten. Das Handling fällt auch Sehbehinderten leicht, weil der Einschub des griffigen Schlüssels in die große Zylinderöffnung einfach und überaus komfortabel ist.

Lange Batteriestandzeiten und über das virtuelle Netzwerk übertragene Batteriestandswarnmeldungen gewährleisten auf Dauer den zuverlässigen elektronischen Betrieb. Daher ist der Wartungsaufwand sehr gering. Auch der Ereignisspeicher der Zylinder ist deutlich größer als bei bisherigen Systemen. Es können zum Beispiel im Falle eines Diebstahls die letzten 2.000 Schließereignisse mit Schlüsselnummer, Datum und Uhrzeit ausgelesen werden. Mit dieser Rückprotokollfunktion lässt sich von einem dafür autorisierten Anlagenverwalter mittels Programmierkarte und Programmiergerät BXP BS leicht ermitteln, welcher Schlüssel den Zylinder zuletzt bedient hat.

Intelligente Leser

Noch anspruchsvollere Aufgaben als die Zylinder übernehmen die blueSmart Access Points, die als einzige online mit dem zentralen Rechner verbunden sind. Sie dienen der Vergabe von tagesaktuellen Berechtigungen für den zeitlich und örtlich begrenzten Zugang. Die Access Points halten für den blueSmart Schlüssel eine Öffnung vor. Dort wird er präsentiert, erkannt und verschlüsselt mit Transaktionen sowie der jeweiligen Berechtigung - beispielsweise für einen Tag – beschrieben. Gleichzeitig hinterlässt der Schlüssel dabei Informationen, beispielsweise über den Batteriestatus von Zylindern, die er zuvor bedient hat. Diese werden dann online an die Systemverwaltung weitergegeben. 

Einfache Verwaltung

blueSmart wird mit Hilfe der Winkhaus Verwaltungssoftware blueControl Professional zentral gesteuert. „Die Handhabung der Winkhaus Software ist sehr bedienungsfreundlich“, bestätigt Sorgmann. Verliert zum Beispiel ein Bewohner seinen Schlüssel, wird er mit wenigen Klicks am Rechner einfach gesperrt. Ein Austausch von Zylindern – wie es etwa bei einer mechanischen Schließanlage der Fall wäre - ist bei blueSmart daher nicht notwendig. Die Nachricht vom gesperrten Schlüssel verbreitet sich schnell im virtuellen Netz des Wohnheims, so dass dem Schlüssel der Zutritt verwehrt bleibt. Auch auf umgekehrten Weg funktioniert das innovative Netz. So erreichen beispielsweise die Batteriestandsmeldungen der elektronischen Zylinder zeitnah den zentralen Rechner. Batteriewechsel können damit vorausschauend geplant werden.  

Ein Video stellt das sehenswerte Projekt vor:
https://www.youtube.com/watch?v=I-TnVgvv1Fo