Winkhaus auf der Fensterbau Frontale 2018

02.02.2018 - Messemotto: Klick, klick -fertig

Verblüffend einfach und schnell: wenige Klicks - und schon sitzt der Winkhaus aluPilot in der Beschlagnut. Davon können sich Besucher der Fensterbau Frontale 2018 vom 21. bis 24. März am Winkhaus Stand in Nürnberg live überzeugen. Premiere feiern daneben die neuen Features des beliebten Winkhaus Fensterbeschlags activPilot Concept. So trägt die neue Bandseite künftig ohne Zusatzbauteile 130 Kilogramm Flügelgewicht. Auch das Trendthema einbruchhemmende Fensterbeschläge zum Nachrüsten greift Winkhaus am Stand 4-243 in Halle 4 praxisnah auf.
Mit fast 800 Quadratmeter Fläche bietet er mehr Platz denn je für  Präsentation und Kommunikation. „Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit zahlreichen Besuchern aus vielen Regionen der Welt“, sagt Winkhaus Gesamtvertriebsleiter Timm Scheible. 

Auf diese wartet am Messestand von Winkhaus auch eine breite Palette an Sicherheits-Tür-Verriegelungen, Zutrittsorganisation und Smart-Home-Lösungen. So stellt der Bereich Türtechnik sowohl neue als auch etablierte Systeme - wie beispielweise panikLock AP oder autoLock AV3M4 – vor, die Außentüren mit Komfort- und vielfältigen Sicherheitsfunktionen ausstatten. Groß wird auch das Interesse an blueCompact sein, dem innovativen Winkhaus Schließsystem mit der App, das mit seinem einfachen Handling und seinem ansprechenden Design immer mehr Fans für sich gewinnt. Es wird der steigenden Nachfrage für zukunftsorientierte Technologien gerecht, ebenso wie die Komponenten für Smart-Home-Lösungen, die Winkhaus in Nürnberg zur Steuerung und Überwachung von Fenstern zeigt.  

Innovatives Konzept für trendgerechte Fenster
Im Bereich Fenstertechnik bildet die neue Bandseite von activPilot Concept einen Schwerpunkt. Sie versteht sich als leistungsfähige Erweiterung des bisherigen Beschlags. Mit geringen technischen Änderungen erzielt Winkhaus eine große Wirkung. Denn die  höhere Lastabtragung von 130 Kilogramm gelingt, ohne dass die Anzahl der Bauteile steigt. Abhängig von den Systemvorgaben, können für die Beschlagmontage dann sogar drei statt bisher vier Schrauben in der Stahlarmierung ausreichend sein. Dabei bleiben die Bohrpositionen für Eck- und Scherenlager die gleichen wie zuvor, um größere Umstellungen in der Fertigung zu vermeiden. „Mit welchen weiteren technischen Details wir unsere Kunden begeistern möchten, erfahren Messebesucher persönlich am Stand“, kündigt Scheible an.

Durchdachtes System für Alufenster

Neben den Neuerungen für Kunststofffenster wird das Dreh- und Dreh-Kipp-Beschlagsystem für Alufenster das Interesse der Messebesucher wecken. aluPilot beschleunigt den Anschlag eines Aluminiumfensters um bis zu 10 Minuten. Zur Auswahl stehen ein aufliegender (aluPilot Concept) und ein vollverdeckt liegender Beschlag (aluPilot Topstar). Beide können auch große und schwere Fenster tragen und wurden für die Aluminium Euronut entwickelt. Unterschiedlichste Fenster lassen sich damit realisieren. Fensterbauer ordern die Beschläge über Systemhäuser.

Dank eines geringen Bauteilumfangs und der einfachen Klick-Montage verkürzt sich die Anschlagzeit erheblich. Die Beschläge werden direkt von außen frontal mithilfe eines handlichen Montagehebels in die Beschlagnut eingesetzt und mit einem Torx TX-25 befestigt. Justiert wird einheitlich mit einem 4mm-Inbus-Schlüssel. 

Ein Freistanzen der Flügelbeschlagnut erübrigt sich bei aluPilot. Das reduziert zusätzlich die Bearbeitungszeit. Bei aluPilot entfallen zudem ganze Arbeitsschritte wie etwa das Messen, Ablängen und Stanzen von Schubstangen, da Treibstangen in sieben Fixlängen (118 bis 488 mm) verwendet werden. 

Spart Zeit und Verpackung
Außer der geringen Anzahl einzelner Beschlagteile trägt auch das innovative Verpackungskonzept von aluPilot zur Vereinfachung der Lagerhaltung bei. Zur Auswahl stehen Grundkartons mit den größenunabhängigen Bauteilen jeweils einer Beschlaggarnitur oder alternativ auch große Verpackungseinheiten für industrielle Verarbeiter. 

Einbruchhemmende Alufenster mit geringem Aufwand

Mit aluPilot lassen sich einbruchhemmende Fenster bis RC3 realisieren. Auch eine spätere Nachrüstung eines Fensters mit Einbruchschutz ist möglich. Um einen aluPilot Beschlag auf RC2-Tauglichkeit aufzurüsten, sind je Fensterformat lediglich Sicherheitsschließbleche einzusetzen und ein Getriebeanbohrschutz aufzubringen. Für die Widerstandsklasse RC3 wurde das Beschlagsystem um lediglich ein weiteres Bauteil ergänzt. So ergibt sich mit geringem Aufwand ein deutlicher Mehrwert.

Nachrüstung für Holz- und Kunststofffenster

Dezent aber wirkungsvoll gelingt auch die Nachrüstung von Fenstern aus Kunststoff und Holz gemäß DIN 18104 Teil 2. Dafür bietet Winkhaus das vielseitige Nachrüstkonzept von activPilot an. Die Beschläge sitzen unauffällig im Fensterfalz, verzichten auf störende aufliegende Elemente und schützen vor einfachem Aufhebeln. Wird das innovative System mit abschließbaren Fenstergriffen und Anbohrschutz kombiniert, kann der Nachrüstbeschlag bei Aufhebelversuchen die Anforderungen, die mit der Widerstandsklasse RC2 für Fensterbeschläge vergleichbar sind, erfüllen.

Saubere Montage beim Bauherrn vor Ort
Insgesamt enthält das universelle Bauteilprogramm 29 Garnituren und deckt damit alle gängigen rechteckigen Formate von Kunststoff- und Holzfenstern ab. Die Beschläge werden konfektioniert und in über-sichtlichen Kartonverpackungen bereitgestellt. So findet der Fensterprofi alles vor, was er zum Umrüsten des jeweiligen Fensters benötigt. Der Austausch der Beschläge erfolgt direkt vor Ort – ohne Bau-schmutz. Auch eine gerade Ablängung von Getriebe- und Oberschiene ist möglich und erleichtert zusätzlich die Nachrüstung.

Softwaretool zur Teilebestimmung
Aufwändiges detailliertes Ausmessen der Flügelbeschläge im Vorfeld ist mit dem Nachrüstbeschlag von Winkhaus nicht erforderlich. Die Bauteile werden erst beim Kunden zuhause mit geringem Aufwand individuell passend abgelängt. Die zur Umrüstung benötigten Sicherheitsschließ-bleche ermittelt der Fensterprofi vorher selbst. Dafür entwickelte Winkhaus einen handlichen Koffer mit Musterstücken zum Anlegen. Alternativ ergänzt ein Softwaretool zur Rahmenteilbestimmung das praxisorientierte Angebot. Auf einem Laptop oder am Desktop im Büro installiert, errechnet es aus den erfassten Maßen die passenden Sicherheitsschließbleche. Gemessen werden dafür am Fenster die jeweilige Falzluft, die Nut-mittenlage und die  Rahmengeometrie. Das Tool mit dem Namen „WH Profiler“ läuft unter Windows und steht bereits im Winkhaus Partnerportal zum Download bereit.


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Irena Byrdy-Furmanczyk

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