Zweiradprofi steigt auf Elektronik um

22.06.2018 - Elektronische Zutrittsorganisation blueCompact von Winkhaus sichert Fahrrad-Store von Bikepirat.at

Ursprünglich als reiner Online-Shop gegründet, wuchs Bikepirat.at in wenigen Jahren zu Österreichs größtem Fahrradfachhändler heran. 2016 bezog das Unternehmen seinen neuen Store im Gewerbegebiet von Grafenwörth. Zunächst sicherte eine mechanische Schließanlage den Neubau. Doch um eine bessere Kontrolle und mehr Flexibilität zu gewinnen, stellte der Betrieb auf eine elektronische Zutrittsorganisation um. In blueCompact von Winkhaus fand man die passende Technologie. Die Zutrittsrechte aller Mitarbeiter werden einfach via App verwaltet.

Auf 750 Quadratmeter Verkaufsfläche präsentiert Bikepirat rund 200 Sportmarken. In Anlehnung an den Firmennamen überragt ein Aufbau in Form eines Schiffs die Ladenausstattung. Zu den Highlights zählt auch eine lasergestützte Köpervermessung, die dabei hilft, das individuell passende Rad leichter zu finden. Eine Service-Werkstatt gehört ebenso zum kundenorientierten Angebot, das eine Testfahrtstrecke im Außenbereich abrundet.

Insgesamt lagern in dem zweigeschossigen Gebäude etwa 20.000 Artikel – darunter auch Räder von sehr hohem Wert. Da es außerdem günstig, nämlich unweit der Autobahn steht, weckt die Immobilie immer wieder das Interesse von ungebetenen Gästen. Vor diesem Hintergrund kommt dem Sicherheitskonzept eine wichtige Rolle zu. 

Sekundenschnell gesperrt
Neben zahlreichen Kunden gehen die 15 Mitarbeiter täglich ein und aus. Jeder von ihnen trägt statt eines mechanischen Schlüssels heute einen elektronischen blueCompact Schlüssel bei sich, um ins Gebäude zu gelangen. Die innovative Winkhaus Technologie erlaubt es sogar, jedem Mitarbeiter individuelle Zutrittsrechte zuzuordnen und Zeitprofile anzulegen. Daher können die elektronischen Schlüssel exakt steuern, wer um welche Uhrzeit und an welchem Tag welchen Bereich betreten darf. 

Die Vergabe und Änderung der Schließrechte ist bei blueCompact in wenigen Schritten erledigt. Dasselbe gilt für die Sperrung von verloren gegangenen Schlüsseln oder das Anlegen neuer Schlüssel. „Das funktioniert in Sekundenschnelle“, sagt Anton Schweighofer, Gründer und Geschäftsführer von Bikepriat. Dafür benutzt er eine App auf seinem Smartphone oder dem Tablet und den Masterkey der Anlage. Die einfache Handhabung und Administration waren für ihn ein wesentlicher Grund, warum die Wahl auf blueCompact fiel.

Speziell für kleinere Anlagen
Winkhaus entwickelte das elektronische Schließsystem blueCompact speziell für kleine und mittelständische Betriebe, aber auch Vereine sowie moderne Eigenheime. Daher können sogar Techniklaien die Administration übernehmen. Schulungen sind dafür nicht erforderlich. Alles Wissenswerte erklärt das In-App Tutorial der blueCompact App, mit der die Schließanlage via Smartphone installiert und verwaltet wird. Auch später kann sich der Anwender jede Funktion - wie zum Beispiel den Batteriewechsel, der erst nach mehreren Jahren erforderlich ist - per Video erläutern lassen. Die App beschreibt sogar die Handgriffe für den Austausch der Zylinder, für den in aller Regel kein Fachmann benötigt wird. Denn die elektronischen blueCompact Zylinder haben die gleiche Form wie herkömmliche Schließzylinder und müssen nicht verdrahtet werden.

Schließanlagen mit bis zu 25 Zylindern und 99 Schlüsseln lassen sich mit blueCompact organisieren. Das attraktive Schlüsseldesign in fünf Trendfarben macht Lust darauf, mit der Technik umzugehen. 

Programmierung via App
Die blueCompact Smartphone-App steht auf iOS und Android Basis zum kostenlosen Download im jeweiligen App Store bereit. Informationen werden zwischen der App und dem blueCompact Masterkey über Bluetooth Low Energy übertragen. Die elektronischen blueCompact Zylinder an den Türen werden mittels Masterkey programmiert und wissen dann, welcher Schlüssel an welchem Tag zu welcher Zeit berechtigt ist. 

Online-Banking-Standard
Die Winkhaus blueCompact App wurde nach aktuellen Online-Banking-App-Standards entwickelt und verfügt unter anderem über eine In-App-Firewall. Einzigartig ist das Datenhaltungskonzept: Winkhaus verzichtet auf die Speicherung personenbezogener und sicherheitsrelevanter Daten in der Cloud oder in der App auf dem Smartphone. Sollte das Mobiltelefon einmal verloren gehen, ist es dem Finder daher nicht möglich, sich Schließrechte zu verschaffen und in das Gebäude zu gelangen. Die App dient lediglich als Anzeige- und Bedieninstrument des Masterkeys, auf dem diese Daten gespeichert sind. Die Kommunikation zwischen den Komponenten sowie zwischen Masterkey und App ist Ende-zu-Ende verschlüsselt. Somit bietet blueCompact einen hohen Schutz gegen Fremdauslesen und Manipulation.

Sobald die App auf dem Smartphone oder Tablet installiert ist, arbeitet das System offline. Weder zum Schließen von Türen noch zum Umprogrammieren der Schlüssel wird das Internet benötigt. Sollte die Verbindung ins Web nach der Erstinstallation also einmal ausfallen, hat das keinen Einfluss auf das Schließsystem. 

Schließberechtigung unterwegs vergeben
Eine Ausnahme gibt es dabei, wenn Schließrechte aus der Ferne erteilt werden sollen. Hierzu wird eine Interverbindung benötigt, weil die Zutrittsberechtigung mittels Masterkeys erzeugt und in einer verschlüsselten Datei per E-Mail an den zu Berechtigenden versendet wird. Dieser benötigt lediglich einen Aktivschlüssel. Darauf wird die Berechtigung via blueCompact App übertragen. Und zwar statt bisher für maximal 14 Stunden nun sogar mit einer Gültigkeit von bis zu 31 Tagen.

Ein Video stellt das Unternehmen Bikepirat.at und die Beweggründe vor, die zur Entscheidung für blueCompact geführt haben: https://youtu.be/-4eo_BFpNGE