Sensible Bereiche können zusätzlich geschützt werden
Vernetzte und nahezu echtzeitfähige Zutrittsleser in Türen sorgen dafür, dass Berechtigungen aktuell und konsistent den präsentierten Identmedien zugewiesen werden. Bei blueEvo von Winkhaus übernehmen dies so genannte Virtual Network Hubs. Vorhandene Infrastruktur kann dabei häufig weitergenutzt werden, wodurch die Einführung der neuen Systeme erleichtert wird. Dennoch bringt die Umsetzung Herausforderungen mit sich: Prozesse müssen angepasst, Systeme integriert und Akzeptanz bei den Nutzern geschaffen werden. Das gelingt insbesondere durch die intuitive Bedienung der dazugehörigen Software und eine hohe Nutzerfreundlichkeit.
Der Mehrwert einer modernen Zutrittsorganisation liegt vor allem in der erhöhten Sicherheit, der besseren Nachvollziehbarkeit und der gesteigerten Flexibilität. Zutrittsrechte können ohne manuellen Programmieraufwand in Offline-Komponenten angepasst werden. Sie werden somit automatisiert wirksam. Dadurch werden Risiken vermieden, die unter anderem durch Schlüsselverluste entstehen. Gleichzeitig lassen sich unterschiedliche Sicherheitsniveaus innerhalb eines Gebäudes abbilden. So können besonders sensible Bereiche wie Serverräume oder Labore gezielt geschützt werden.
„Wenn man diesen Zero-Trust-Ansatz weiterdenkt, ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten“, so Dr. Volker Brink, Leiter Produktmanagement Zutrittsorganisation bei Winkhaus. „Die Zukunft liegt in Lösungen, die neben dem Identmedium eine zweite Authentifizierung beispielsweise via PIN oder Biometrie erforderlich machen. Diese zusätzliche Absicherung gilt dann nur für definierte Bereiche und verhindert, dass Zutrittsmedien unkontrolliert weitergegeben werden.“ Damit wird deutlich: Zero Trust im Bereich der Schließsysteme ist kein theoretisches Konzept, sondern eine praxisnahe Antwort auf die steigenden Anforderungen moderner Zutrittsorganisation.