Winkhaus Produkte bei "Welt der Wunder"

Dem Schutz von Fenster und Türen wird nicht immer eine angemessene Bedeutung eingeräumt. Meist spielt der Preis eine größere Rolle bei der Entscheidung für eine Schließlösung. Dies nutzen Einbrecher heutzutage nur zu gerne aus, denn mit ein wenig Fachwissen und dem entsprechenden Werkzeug, ist ein ungesichertes Fenster und eine ungesicherte Tür schnell geöffnet. Doch wie schützt man sich vor Einbrüchen?

Sehr eindrucksvoll zeigte dies ein kleiner Bericht von „Welt der Wunder“ auf RTL2 am Sonntag über Sicherheitstürverriegelungen.

Hier geht's zum Film-Beitrag 

Hier wurde im ift Rosenheim demonstriert, wie schnell eine Tür überwunden werden kann, wenn sie nicht gesichert ist. Es lohnt sich also über den Austausch von Schließleiste oder Zylinder nachzudenken.

Im Bericht wurden unter anderem unsere Produktlösungen keyTec ZRV, blueMotion und blueSmart als Präventivmaßnahmen gegen Einbruchsversuche gezeigt.

Zu den Produkten der Zutrittsorganisation:

Hier wurde zuerst einer unserer mechanischen Schließzylinder mit Bohr- und Ziehschutz der Ausstattung VZ (ab Minute 02:20) gezeigt. Hier versucht der Prüfer mittels eines Bohrers den Zylinder zu knacken. Dank des Bohrschutzes scheitert er aber und der Bohrer bricht sogar ab. Der Zylinder ist hinterher allerdings immer noch funktionsfähig und die Tür kann nach wie vor mit einem berechtigten Schlüssel geöffnet werden.

Wie genau wird das Aufbohren des Schließzylinders verhindert?

Wie in der Abbildung zu sehen gibt es drei Schutzmechanismen gegen Aufbohren und Kernziehen:

1. Hartmetallstifte auf der Außenseite des Zylindergehäuses

2. Hartmetallstifte auf der Außenseite des Zylinderkerns

3. Hartmetall-Kernpanzer auf der Außenseite des Zylinders Winkhaus blueSmart.

Auch unser schon oft beschriebenes elektronisches Schließsystem blueSmart (ab Minute 09:00) wurde genau unter die Lupe genommen und schnitt im Test hervorragend ab. Laut der Prüfer des ift-Rosenheim liegt der Vorteil der elektronischen Schließsysteme auch darin, dass kein Schlüsselkanal vorhanden ist und auch dank des Aufbohrschutzes eine Manipulation fast unmöglich ist. Ermöglicht wird dies hier durch

1. Hartmetallstifte auf der Außenseite des Zylindergehäuses und

2. Hartmetallstifte im Kern-Schaft

Einen Schutz gegen die elektronische Manipulation der Zylinder gewährleisten wir wie folgt:

1. ein verloren gegangener oder entwendeter Schlüssel kann sehr schnell und einfach im Zylinder gesperrt werden und wird folglich für den Finder oder Dieb wertlos.

2. jeder Schlüssel ist weltweit ein Unikat.

3. die Schlüssel sind so gut wie nicht kopierbar (Extrem hoher Aufwand, sowohl mechanisch als auch elektronisch)

4. die elektronische Kommunikation zwischen Zylinder und Schlüssel wird durch mehrfache, auf einander folgende Verschlüsselungsmechanismen abgesichert. blueMotion mit Fernbedienung und Schalter.

Aus dem Bereich der Sicherheits-Tür-Verriegelungen konnte im Beitrag insbesondere unser Produkt blueMotion dargestellt werden. Zu sehen waren hier vor allem die Verkabelung und das Ein- und Ausfahren des Schwenkriegels. Man spricht dabei meist von intelligenten Schlössern. Bei diesen wird die Tür nach dem Zuziehen direkt automatisch verriegelt und muss nicht zwangsläufig abgeschlossen werden (ab Minute 8:30). Öffnen kann der Nutzer die Tür natürlich auch mechanisch sowie elektronisch. Selbst bei Stromausfall ist die Sicherheit somit gewährleistet.

Sicherheitskomponenten sind hier speziell:

1. Die 3fach-Verriegelung, die eine hohe mechanische Sicherheit gewährleistet:

a) verriegelt immer automatisch und motorisch nach dem Zuziehen des Türflügels

b) sorgt für hohen Anpressdruck / Dichtheit

c) Option: Umschaltung auf Tag / Nacht-Funktion (für temporäre Dauerfreigabe der Tür z., B. zum Be-/Entladen etc.)

2. Die Verkabelung kann verdeckt erfolgen, was gut gegen eine elektronische Manipulation ist. Die eigentliche Steuerung kann somit im "sicheren" Bereich des Hauses (innen) montiert werden und die Kommunikation bis dahin per Bussystem (manipulationssicher) erfolgen.

3. Die Ansteuerung mit elektronischen Zutrittskontrollen aus dem Winkhaus-Programm (Transponder, Funk) oder anderer Hersteller wie zum Beispiel eines Fingerprints (Min. 00:26) sind möglich. Beim Fingerprint wird der Fingerabdruck der berechtigten Zutrittspersonen gelesen und die Tür bei Übereinstimmung geöffnet.

4. Einbruchhemmung in den Stufen RC1-3 möglich

Natürlich sollten auch grundsätzliche Dinge beachtet werden, um sich selbst vor Einbrüchen zu schützen:

- Türen immer abschließen und nicht bloß zuziehen

- Überprüfen Sie regelmäßig mögliche Angriffspunkte

- Sensibilisieren Sie auch Nachbarn und achten Sie aufeinander

- Schließen Sie Aufstiegshilfen wie Leitern oder Tische nach Möglichkeit immer weg

Weitere Hinweise finden Sie auch hier

Gefahren bestehen des Weiteren überwiegend im Niedrigpreissegment bei Zylindern ohne Zieh- und Aufbohrschutz, daher gilt: Überprüfen Sie die bei Ihnen eingebauten Zylinder, insbesondere bei älteren Modellen könnte dieser Schutz nicht vorhanden sein. 

Schließzylinder mit zusätzlichen Bohrmulden, wie z.B. das System keyTec X-Tra, bieten erhöhte Sicherheit.

Elektronische Schließzylinder bieten laut des ift-Rosenheim „kaum Angriffspunkte“, da noch nicht einmal ein Schlüsselkanal vorhanden ist.

Moderne Schließtechnik zahlt sich also aus, denn laut der Statistik geben Einbrecher nach rund 2 Minuten auf, da Lärm und das daraus resultierende Entdeckungsrisiko extrem abschrecken.

Weitergehende Informationen zum Thema Einbruchsschutz finden Sie kostenfrei z.B. auf der Internetseite des Netzwerkes „Zuhause-sicher“ (www.zuhause-sicher.de) und bei den Beratungsstellen der Polizei.

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